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TSV Vaterstetten e.V.
Vereinssport mit Tradition
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55+: Wanderreise nach Madeira, 10. - 17.3.2019

"Wandern, staunen und genießen"

28.03.2019 | von Karin Stammel


Thumb 074 funchal Ein herrlicher Blick auf den Hafen von Funchal

Das erwartete laut persönlichem Tourbook die 33 Wanderer vom TSV Vaterstetten, die sich mit dieser Reise nach Madeira vom 10. bis 17. März nun schon zum dritten Mal für mehrere Tage auf den Weg machten:

„Es gibt wohl kaum eine andere Region des Atlantikraums, in der mildes maritimes Klima und reichliche Niederschläge in Verbindung mit fruchtbaren vulkanischen Böden eine derart umwerfende botanische Vielfalt und Üppigkeit bedingen wie auf Madeira.

Erleben Sie auf abwechslungsreichen Wanderungen … die Naturschönheiten dieses viel gepriesenen „Schwimmenden Garten Portugals“.“

Ausgewählte Teilnehmer beschreiben nun im Folgenden die Reisetage, wie sie sie erlebt haben – viel Spaß beim „Nacherleben“…

Tag 1: Anreise aufs „Traumeiland“

Gegen 6 Uhr fuhr der Bus vom Gymnasium Baldham bzw. Rathaus Vaterstetten bei Regen zum Flughafen München ab.

Dort erwartete uns bereits unser Reiseleiter Herr Raible mit den Bordkarten. Um 9 Uhr startete das Flugzeug Richtung Süden und landete mittags bei sommerlichen Temperaturen auf der Blumeninsel Madeira. Es empfing uns unser örtlicher Reiseleiter Marco, der uns die ganze Woche lang begleiten und über die Insel führen sollte.

Nach kurzem Transfer und einer erholsamen Pause lernten wir mit Herrn Raible auf einem kleinen Spaziergang zum Hafen und dem nahen Santa-Catarina-Park die nähere Umgebung – z.B. den reizvollen Santa-Catarina-Park am Hafen – kennen.

Ein äußerst üppiges, mehrgängiges Abendessen schloss den ersten Reisetag ab.

(Uli Kersten)

Tag 2: „Süßer Madeira, Markttreiben und kunstfertige Sticker“

Nach dem Frühstück holte uns Marco mit dem Busfahrer José Manuel vom Hotel ab und fuhr mit uns ins Stadtzentrum von Funchal. Auf einem Rundgang besichtigten wir zunächst die Kathedrale Sé und gingen danach zu Funchals altehrwürdiger Markthalle, dem „Mercado dos lavradores“.

Sehen, riechen, schmecken und staunen war hier die Devise. Hier fanden wir auf zwei Etagen fast alles, was die Insel an Kulinarischem, Floralem und Kulturellem zu bieten hat. Den hinteren Abschluss bildete die große Fischhalle, die schon von weitem zu riechen war. Unter den vielen Fischangeboten stach der berühmte schlangenartige schwarze Degenfisch, eine Spezialität, die es in Europa nur rund um Madeira gibt, hervor.

Den Abschluss des Stadtrundganges bildete der Besuch der Stickerei-Manufaktur Patrício e Gouveia – mehr ein Museum als eine Fabrikation. Die Stickerei ist Teil der Geschichte und Kultur Madeiras und das Haus zeigt eine Sammlung der feinsten und wertvollsten Stücke von Stickereien und Gobelins aus Madeira. Heute wird dieses Handwerk noch immer in vielen Haushalten auf Madeira praktiziert.

Mit dem Bus fuhren wir das kurze Stück bis zur Weinkellerei Blandy's Wine Lodge. Bei einem Rundgang vermittelte uns Marco einen umfassenden Einblick in die historische Weinproduktion auf Madeira. Anschließend an die Führung hatten wir die Möglichkeit, die verschiedenen Weine zu probieren.

Der Bus brachte uns danach zum etwa drei Kilometer oberhalb von Funchal gelegenen Botanischen Garten mit seinen über 2.000 exotischen Pflanzen – nicht nur für Blumenliebhaber ein tolles Ausflugsziel. Bei einem Rundgang zeigte uns Marco viele Pflanzen, die nur auf Madeira vorkommen.

Der nächste Höhepunkt des Tages war eine 6 km lange Levada-Wanderung zwischen den Ortschaften Choupana und Camacha. Dazu brachte uns der Bus in die höher gelegenen Bezirke von Funchal. An der Levada da Serra do Faial – eine der berühmten Wasserleitungen – sahen wir die vielfältige Flora und Fauna. Hin und wieder tauchen wunderschöne Panoramablicke auf Funchal und die kleine Ortschaft Camacha auf.

Zurück im Hotel in Funchal erwartete uns wieder ein opulentes Abendessen.

(Uli Kersten)

Tag 3: „Korbflechter, Strohdächer und Zuckerrohr“

Bei strahlendem Sonnenschein starten wir wie immer um 9 Uhr mit unserem Bus ins Landesinnere. Zunächst besichtigen wir in Camacha eine Korbflechterei mit riesiger Ausstellungsfläche, durch die sich eine halbe Schiffsladung Touristen schiebt. Danach geht es über den Poiso Pass (1.412 m) und dann auf einer schmalen Asphaltstraße bis zum  Gipfel des Pico de Arierio (1.818 m). Wir sind zwar nicht allein dort oben, aber der Ausblick auf die schroffen Bergflanken ringsum in diesem Naturschutzgebiet ist wirklich eindrucksvoll.  Und Andenmusik gibt es auch.

Über den Poiso Pass zurück geht es dann Richtung Nordost ins schattige Riberio Frio, wo es eine bekannte Forellenzucht gibt. Daran schließt sich eine Wanderung entlang einer Levada durch den berühmten Lorbeerwald, der früher die ganze Insel bedeckte. Wir nehmen noch einen schönen Aussichtspunkt mit, Os Balcoes, bevor wir ins Tal absteigen und in einem kleinen Lokal mit einer frisch zubereiteten Poncha, einem landestypischen Getränk mit Rum, Orangen-oder Maracujasaft und Zitronensaft verwöhnt werden. Lecker!

Der Bus bringt uns dann beschwingt nach Santana an der Nordküste, wo uns ein reichhaltiges Mittagessen mit Degenfisch, einer weiteren Spezialität des Landes, erwartet. Rundherum zufrieden besichtigen wir dann die bunten, strohgedeckten Fischerhäuschen, die heute nicht mehr bewohnt werden und als Freilichtmuseum und Souvenirläden dienen. Wir fahren weiter an der Ostküste entlang, vorbei am Adlerfelsen, besichtigen in Porto do Cruz eine alte Rumfabrik mit riesigen Maschinen und erleben auf einem Spaziergang am Meer auch noch die Urgewalt der Wellen.

Wieder zurück im Bus erlaubt sich unser Busfahrer Jose Manuel  auf einem Verkehrskreisel einen Spaß mit uns: vier Mal wirbelt er uns  mit Karacho im Kreis herum, bis die Fliehkraft droht, uns in alle Himmelsrichtungen zu verstreuen. Gar  manchem und mancher von uns schwanden die Sinne bei dieser wilden Karussellfahrt! Aber lustig war es doch. Und den Levadero in der Mitte des Kreisels werden wir auch so schnell nicht vergessen.

Nach der Durchquerung eines besonders langen Tunnels gelangen wir nach Machico (1. Hauptstadt Madeiras, 15. Jahrhundert),  spazieren am schönen Sandstrand und Hafen entlang, fahren dann unter den gigantischen Pfeilern der Landebahn des Flughafens hindurch nach Santa Cruz, wo wir zum Abschluss noch die alte Kirche Sao Salvador (erbaut 1533) besichtigen.

Zu guter Letzt erfreut uns Beate im Bus noch mit einer blumigen Entspannung, so dass wir tiefenentspannt im Hotel ankommen. Ein schöner und ereignisreicher Tag!

(Gerti und Hildegard)

Tag 4: „Am wilden Ostkap Madeiras“

Madeira kann's auch anders!

Nach den ersten beiden Tagen war klar, so ist das hier auf Madeira: überbordende Vegetation, Blütenpracht, mannshoher Löwenzahn, Blaubeersträucher zwei Meter hoch, Baum!!-Heide bis zu sechs Meter, Nebelwälder...

Aber am Mittwoch zeigte sich, Madeira kann's auch anders!

Wir fuhren auf die östlichste Felsformation der Insel, die Ponta de Sao Lourenço. Die Landschaft hier ist wild, karg und wirkt schon fast gefährlich.  Auf dieser weltentrückten Landzunge spürt man den vulkanischen Ursprung hautnah. (Beruhigend zu wissen, dass der letzte Vulkanausbruch vor 480000 Jahren stattfand.) Man sieht senkrechte,  schwarze Lavakamine, aus  denen das heiße Magma nach oben schoss und erstarrte. Waagrechte Gesteinsschichten von hellem Kupferrot über tiefem Rostbraun, Grau und Ocker zeigen sich an den steil ins Meer abfallenden Felswänden. Immer wieder neue, spektakuläre Ausblicke ergeben sich. Tief unter uns brandet der Atlantik an die Felsen. In der Ferne erscheinen schemenhaft (denn es war "dünstlich", laut Marco) die Ilhas Desertos und Porto Santo. Der Pfad verengt sich zu einem schmalen Grat, links und rechts durch Stahlseile gesichert. Über diesen engen Pass geht's weiter bergauf,  bergab Richtung "Elefantenkopf". Diese vorderste Felszunge, unser Ziel, ähnelt einem Elefanten, der im Atlantik steht und trinkt.

Doch auch auf diesem windumtosten Landzipfel gibt es tapfere, zähe,  kleine Kräuter und Blümchen. Zum Beispiel die zart lilablauen Levkojen tupfen kleine Farbflecke auf Basalt, Tuff und Lava.

Nach einer kurzen Rast in der Casa Sardinha, einem Naturparkwächterhaus, ging es dann den gleichen Weg zurück wieder zum Bus. Durch Beates wunderbare Entspannungsübung "kommen wir wieder runter", im wahrsten Sinn des Wortes.

Wer jedoch glaubt  unserer (zum größten Teil Rentner-)"Gang" würde es jetzt reichen,  der täuscht sich. Pünktlich um 16 Uhr stehen fast alle wieder fit und vergnügt bereit für den Spaziergang entland des Lido in Funchal. Bergwärts schieben sich die Hotels dicht gedrängt die steilen Hänge hinauf. Aber entlang der Uferpromenade zeigt sich Madeira wieder mit seiner ganzen botanischen Fülle. Blaue Natternköpfe, wilde Dattelpalmen, Schwanenhalsagaven, Cyperngräser ... und Herrn Raibles Liebling, der "Baum des Reisenden" begeistern uns.

Kann man denn noch mehr phantastische Eindrücke an einem Tag erleben? Danke, es war wunderbar!

(Barbara Hoffmann)

Tag 5: „Des k.u.k-Kaisers letzte Tage in Monte“

Am Donnerstag besichtigten wir zuerst die Wallfahrtskirche „Nossa Senhora do Monte“. Anschließend besuchten wir den tropischen Garten von Monte mit nicht heimischen Pflanzen wie Zimmertannen, Etagenbäumen, Baumfarmen, Orchideen, Clevia und traumhaft angelegten Themengärten sowie portugiesischer Keramik und Kunstobjekten aus aller Welt.

Waagemutig nützte die Hälfte der Gruppe am Ende die Möglichkeit zur 2 km langen rasanten Korbschlittenabfahrt. Der Schlitten wird  von 2 Männern gefahren bzw. gezogen, zum Bremsen benutzt man nur ein Seil und die Füße.

Unser Bus brachte uns nach Eira do Serrado. Dort stärkten wir uns mit „Espetada“, dem für Madeira typischen mit Knoblauch, Lorbeer und Salz gewürzten und über dem Holzfeuer gegrillten Fleischspieß und portugiesischem Wein. Nach einer halbstündigen Verdauungswanderung genossen wir einen phantastischen Blick auf das Tal der Nonnen.

Nach einer Fahrt durch den Tunnel ins Nonnental geht’s zurück ins Hotel.

Der Nachmittag bietet Gelegenheit, wieder Kraft zu tanken. Am Abend nützten fast alle das Angebot von Herrn Raible, sich Funchal bei Nacht anzusehen.

(Regine und Herbert Kunzmann)

Tag 6: „Wasserfälle in Madeiras wildem Westen“

25-Quellen-Wanderung auf Madeira

Es ist Freitag, der 15. März – vom Reiseführer als längste und anspruchsvollste Wanderung im Hochmoor Paúl da Serra angekündigt.

Mit „Buon Dia“ ging es im Reisebus aus der Fischerstadt Madeira zum hohen Pass “Boca de Encumeada. Über die Hochebene auf ca. 1.600 m, umsäumt vom fast allgegenwärtigen Stechginster, ging es wieder abwärts auf 1.300 m zum „Paúl da Serra“. Dort begann unsere Wanderung, vorbei an vielen Wasserfällen und Rinnsalen durch den größten Lorbeerwald auf Madeira.

Begleitet wurden wir von den frechen „Sonnengoldhähnchen“, die sogar aus der Hand fraßen. Der Weg dorthin war nur mit größter Vorsicht und Konzentration zu meistern. Der sehr schmale Pfad mit rutschigen und lockeren Steinen führte zur „Levada der 25 Quellen“. Die Mittagspause machten wir neben vielen Wasserfällen und übergroßen Felsen. Beim Zurückgehen, neben Naturgrotten und Lavakanälen, nahmen wir eine Abkürzung, die über 170 steile Stufen führte. Die letzte Attraktion war ein 800 m langer Tunnel, den wir nur mit Taschenlampe und enormer Vorsicht durchwandert hatten.

Am Ende des Tunnels wartete schon der Bus auf uns. Nach einer kurzen Kaffeepause ging es über Mockisco sicher nach Funchal zurück. So eine Wanderung, geführt von unserem Reiseleiter Marco, verdient höchste Anerkennung.  

(Günter Zeltenhammer)

Tag 7: „Üppige Natur trifft auf menschlichen Fleiß“

Bei  sonnigem Wetter und 16 Grad starten wir um 9 Uhr zu unserem letzten Wandertag im Mimosa-Tal hinter Machico (älteste und viertgrößte Stadt Madeiras) im Osten der Insel. Der Bus bringt uns zur Levada dos Marocos. Ohne nennenswerte Höhenunterschiede laufen wir  6 km in ca. 2,5 Stunden in 200 m Höhe durch eine üppige grüne Landschaft. In diesem Gebiet ist der Obst- und Gemüsegarten Madeiras. Alle Produkte werden zum Eigenbedarf der Inselbewohner verwendet.

Die Topographie Madeiras macht es notwendig, Terrassen anzulegen für die Landwirtschaft. Eine schwierige, anstrengende Arbeit für die Bauern, an den steilen Hängen zu arbeiten und später die Ernte nach Hause zu tragen. Fahrzeuge können nicht eingesetzt werden. Alle Terrassen sind Privateigentum.

Die Levaderos (Wasserwächter) überwachen die gerechte Zuteilung des Wassers an die einzelnen Landwirte. Es wird aus Ribeiro Frio im Landesinnern hierher geleitet.  Durch  Öffnen und Schließen der Schieber verteilen die Levaderos das Wasser auf die Grundstücke. Die Wassermenge wird in Stunden und nicht in Litern gemessen und berechnet. Für 50 Stunden Wasserzulauf im Jahr zahlt ein Landwirt nur € 10,-. Madeira hat keine Wasserprobleme.

Am Wegesrand bieten die Bauern ihre Früchte gegen ein kleines Entgelt an.

Die Vielfalt an Obst- und Gemüsepflanzen beeindruckt uns: Bananen, Maracuja, Mispeln, Feigen, Pflaumen. Zuckerrohr, Avocado, Maniok, Kohl, Kürbis, Zwiebeln, Bohnen, Erbsen, Süßkartoffeln und Kartoffeln. Wunderschön anzusehen sind die Blumen und blühenden Sträucher in den Gärten, wie Magnolien, Rhododendron, Bougainvillea, Oleander, Duftnesseln.

Die inmitten der Felder liegenden weißen Gehöfte mit ihren roten Ziegeldächern setzen Akzente im grünen Landschaftsbild. Uns fällt auf, dass sich die Wohngebäude einer Familie aus mehreren Hausteilen zusammensetzen. Wird die Familie größer, wird angebaut. Die Landwirte halten Hühner, Puten, Kühe, Ziegen und Schafe.

Wir sind beeindruckt von der natürlichen Schönheit dieser Gegend,  genießen die angenehme Luft und beenden unsere Wanderung in einem Restaurant bei Kaffee und den landestypischen Pastel de AMENDÔA (Mandeltörtchen) und Pastel QUEIJADA (Käsetörtchen).

Zum Ausklang unserer interessanten und vielseitigen Wanderreise gibt es 2 Angebote für den Nachmittag nach unserer Rückkehr zum Hotel:

Zu Fuß Richtung Westen nach Câmera de Lobos (Fischerort; drittgrößte Stadt Madeiras) am Meer entlang mit Gabriele Seifferth  oder Bummel durch die Altstadt von Funchal mit Herrn Raible.

Der krönende Abschluss des Tages ist unser Geburtstagsständchen für Peter Rudolph, der uns alle zu einem Glas Sekt auf die Terrasse gebeten hat.

(Helga Müller)

Samstagnachmittag: Bummel durch die Altstadt

Am Nachmittag trafen wir uns zu einem letzten Spaziergang in die Altstadt von Funchal. Von der Brücke beim Reid`s Hotel hatten wir einen schönen Ausblick auf dessen Gartenanlagen mit blühenden Bougainvilles und das Meer. Wir folgten der Uferpromenade bis zur „Zona porturia“ und staunten über ein riesiges Kreuzfahrtschiff.

Das Museum CR7 in der Nähe ist ganz auf den Fußballer Cristiano Ronaldo ausgerichtet, der in Funchal geboren wurde. Das Herrenhaus im Parque Quinta Vigia wird als Gästehaus der Regierung genutzt. Daneben bewunderten wir im Parque de Sancta Catarina das von dem Architekten Oscar Niemeyer geplante futuristische Casino.

Weiter ging es zum Yachthafen mit zahlreichen Segelbooten. Gegenübert im Palacio de Sao Lourenco ist der Sitz des Ministerpräsidenten. Oben am dichtbesiedelten Berg war die Seilbahn zwischen Monte und dem Botanischen Garten zu sehen. Dort befindet sich auch ein riesiges Fußballstadion, umgeben vom Eukalyptuswald.

Wir verließen die Promenade Richtung Altstadt. Die Gassen sind mit halbrunden Flusskieseln gepflastert, die teilweise zu weiß-grauen Motiven (z.B. Strelitzie) zusammengesetzt sind. Am Hotel Ritz gönnten wir uns eine Pause zum Kaffeetrinken oder kauften ein Eis, das wir im nahen Stadtpark unter schönen Bäumen genossen.

Weiter ging es zum Rathausplatz. Hier dominieren 3 historische Gebäude: Das Rathaus, zunächst ein Privatpalais, mit seiner weißen Fassade mit dunklen Basaltrahmen um Fenster und Portal, das bischöfliche Palais, heute ein Museum für geistliche Kunst und die Jesuitenkirche, in der wir wegen eines Gottesdienstes nur kurz die vergoldeten Schnitzereien und Azuleja-Bilder bewunderten. Zum Abschluss warfen wir noch einen Blick in die Kathedrale mit ihrem prächtigen gotischen Netzgewölbe.

Voller schöner Eindrücke kehrten wir mit dem Taxi ins Hotel zurück.

(Hedwig Harenberg)

Tag 8: „Abschied nehmen vom „Schwimmenden Garten“

Nach einem ausgiebigen Frühstück und einem Abschiedsspaziergang an der Uferpromenade entlang, brachte uns unser Busfahrer zum Flughafen. Dort hatten wir noch Zeit, in den Geschäften herumzustöbern

Der 4-stündige Flug selbst war zunächst sehr gleichmäßig. Aber aufgrund heftiger Böen wurde es dann immer wieder unruhig. Nach etwas mehr als 4 Stunden befanden wir uns im Anflug auf München. Bei einer Reihe von Fluggästen waren nun Nerven gefragt. Das Flugzeug setzte kurz hart auf der Landebahn auf und startete sofort wieder durch. Nach etwa 8 Minuten wagte der Pilot eine neue Landung. Diesmal setzte er die Maschine hart, aber sicher auf.

Nach sonnigen Tagen auf Madeira empfing uns München mit Regen und einer Temperatur von 4°.

(Hedwig Harenberg)


Thumb 089 marktfrau Am Markt - die ganze bunte Pracht der Insel Madeira

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