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TSV Vaterstetten e.V.
Vereinssport mit Tradition
TSV Vaterstetten e.V.
Vereinssport mit Tradition

Deutsche Mehrkampfmeisterschaften - Rückblick

Entscheidungen im Sieben- und Zehnkampf

27.08.2014 |


Deutschlands Siebenkämpferinnen und Zehnkämpfer traten heuer bereits zu elften Mal in Vaterstetten an, um ihre Besten zu ermitteln. Der TSV Vaterstetten e. V. übernahm mit seinem erfahrenen Team die Austragung der  Deutschen Meisterschaften Mehrkampf – Männer/Frauen, U23, U20 – im Sport- und Freizeitzentrum Vaterstetten am 23. und 24. August 2014 (Beginn jeweils 9:30 Uhr). Schirmherr der Veranstaltung war der 1. Bürgermeister der Gemeinde Vaterstetten, Georg Reitsberger. Für die Organisation zeichnete Helmut Schlund vom TSV Vaterstetten verantwortlich.

1993 wagte sich der TSV Vaterstetten unter der Federführung von Günther Koch das erste Mal als Ausrichter an eine derartige Großveranstaltung und konnte gleich mit einem Highlight im Zehnkampf aufwarten: der spätere Olympia-Sieger Christian Schenk erkämpfte sich in Vaterstetten die Olympia-Norm. Topathleten, Spitzenleistungen und vor allem das erfolgreiche Auftreten lokaler Mehrkampfgrößen und -talente wie Thomas Stewens, Mona Steigauf, Katrein Schröder und Karin Specht machten die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Vaterstetten regelmäßig zu einem Publikumsmagnet.

Nach zehn gelungenen Meisterschaften ist das Stadion in Vaterstetten heute als „Mekka“ der Mehrkämpfer in Deutschland bekannt.

Insgesamt waren 135 Teilnehmer aus 78 Vereinen am Start. Für die deutschen Spitzenathleten kam diese Veranstaltung nur zwei Wochen nach den Europameisterschaften in Zürich für eine Teilnahme zu früh. So kämpften 16 Frauen, 27 Männer und 92 Nachwuchstalente um die deutschen Meistertitel sowie eine Mannschaftswertung in den jeweiligen Starterklassen. Etwa 150 Kampfrichter und Helfer sorgten für einen weitgehend reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe.

Der Samstag bot mit Sonne, weiß-blauem Himmel und angenehmen Temperaturen ideales Wettkampfwetter. Am Sonntagvormittag gingen einige heftige Schauer auf das vom nächtlichen Regen durchnässte Gelände nieder – zum Glück für die Hürdenläufer erst nach ihrer ersten Disziplin des zweiten Wettkampftags. Aber dann stabilisierte sich das Wetter für den Rest des Tages. In der Abendsonne gelang dem späteren Zweitplatzierten der Herrenwertung, Felix Hepperle von der LG Neckar-Enz, ein besonderer Erfolg: Er stellte den Stadionrekord im Stabhochsprung aus dem Jahr 2001 mit der übersprungenen Höhe von 5,30 m ein. Den ersten Platz belegte Rene Strauß (LAV Stadtwerke Tübingen) mit 7735 Punkten.

Einen tollen zweiten Platz erkämpfte sich die beste Starterin aus dem Landkreis Ebersberg Anna-Lena Obermaier von der LG Sempt (U20) mit 5208 Punkten. Sie feierte damit ihren bisher größten Triumph, und das vor heimischer Kulisse, trotz verpatztem Hochsprung, ihrer Paradedisziplin. Mit einem 8. Platz für Noah Kollhuber (6684 Pt.) sowie den Rängen 20 und 21 für Ruben Mayer und Sven Holländer (alle LG Sempt, U20) belegten die drei jungen Ebersberger Zehnkämpfer Platz 3 der Mannschaftswertung hinter den Teams des ASC Darmstadt und der LG Region Karlsruhe. Die Ergebnisse im Einzelnen sind über die Internet-Seite des Dt. Leichtathletik-Verbands unter www.leichtathletik.de zu finden.

An beiden Tagen der Veranstaltung kümmerte sich der TSV Vaterstetten außerdem um das leibliche Wohl der Akteure und Zuschauer, mit Ständen für Imbiss und Getränke sowie dem TSV-Café. Aktive, Betreuer und Zuschauer sorgten für großen Andrang, so dass der Pommes-Stand und das TSV-Café am Sonntagnachmittag „ausverkauft“ meldeten. Insgesamt war die Veranstaltung an beiden Tagen gut besucht. Damit sich die sportinteressierten Eltern ganz dem Geschehen an den Wettkampfstationen widmen konnten, richtete der TSV Vaterstetten eine Spielwiese mit Turn- und Spielgeräten sowie Wettbewerben für die Kinder ein. Die Betreuung der Kids übernahmen erfahrende Übungsleiter(innen) des TSV Vaterstetten.

Am Ende gab’s Medaillen und Sonnenblumen für die strahlenden Sieger.